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Neue Herausforderungen

18.03.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bezirkssynode befasste sich mit dem Diakonat

Die Frühjahrs-Synode des evangelischen Kirchenbezirks Nürtingen befasste sich in der vergangenen Woche im Neckartenzlinger Gemeindehaus mit einem zentralen Aspekt kirchlicher Arbeit: „Diakonat – Ein Amt in der Kirche“.

NECKARTENZLINGEN (pm). Die zwölf Diakoninnen und Diakone des Kirchenbezirks stellten sich den Vertretern der 28 Kirchengemeinden des Bezirks kurz vor und gaben damit bereits einen Beleg für die Vielfalt diakonischer Arbeit. Von Jugendarbeit über Religionspädagogik, Leitung der Vesperkirche oder Flüchtlingsarbeit bis hin zur klassischen Aufgabe des Gemeindediakons reicht die Bandbreite.

Mit einer kurzen sprachgeschichtlich-theologischen Erklärung zum Begriff des Diakonats führte Dekan Michael Waldmann ins Thema ein. So stehe das ursprünglich aus dem Griechischen kommende Diakonia für die vermittelnde Funktion zwischen Auftrag und Ausführung und sei heutzutage am ehesten mit dem umfassenden Begriff der Kommunikation zu bezeichnen. Wichtig sei, dass dies nie einseitig, sondern immer interaktiv geschehe, also die Vermittlung des Evangeliums immer auf Augenhöhe stattfinde und die Kommunikation stets ergebnisoffen sei. Waldmann zitierte aus dem Diakoniegesetz von 2013, wonach die Diakonie der gelebte Glaube in der christlichen Gemeinde und somit Amt und Aufgabe aller Mitglieder sei.


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