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Mystisches Christentum

24.06.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Evangelische Kirchengemeinde hatte den katholischen Theologen und Autor Pierre Stutz zu Gast

Pierre Stutz  Foto: Höss
Pierre Stutz Foto: Höss

UNTERENSINGEN (frh). „Geborgen und frei – Mystik als Lebensstil“ lautete der Titel des Vortragsabends, zu dem die Evangelische Kirchengemeinde Unterensingen im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Theologie – Philosophie – Psychologie“ ins Udeon vor Kurzem einlud.

Der Theologe Pierre Stutz, einer der bekanntesten spirituellen Lehrer und Autoren der Gegenwart, sprach dort über eine engagierte, lebendige und freie Spiritualität. „Die längste Reise ist die Reise nach innen.“ Mit diesem Zitat des ehemaligen zweiten UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld eröffnete Stutz seinen leidenschaftlich gehaltenen Vortrag. Es brauche diesen Gang nach innen, um sich für eine Welt einzusetzen, die anders werden könne, betonte Stutz.

Der Schweizer Stutz weiß, von was er spricht. Durch einen Burnout völlig aus der Bahn geworfen und in einer großen Lebenskrise steckend, sei er (erst) mit 38 Jahren zur Mystik gekommen. Zwei Jahre habe er gebraucht, um seinen Zugang zur inneren Mitte zu finden, zu den Quellen, die aus Sicht von Stutz zutiefst „ökumenisch“ sind.


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