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Mehr Pflegepersonal für die Kreiskliniken

16.05.2009, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Krankenkassen wollen mit einem Drei-Jahres-Programm dem Qualitätsverlust in der Pflege entgegenwirken

In den Kliniken des Landkreises Esslingen werden in den nächsten drei Jahren 36 zusätzliche Kräfte im Pflegedienst eingestellt. Die Krankenkassen finanzieren einen Großteil der Kosten, jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum.

Die Krankenkassen übernehmen im Rahmen eines Förderprogramms 90 Prozent der Personalkosten, der Landkreis als Träger der Kliniken hat die restlichen zehn Prozent zu tragen. Gesetzgeber und Krankenkassen wollen damit der sinkenden Qualität in der Pflege auf Grund des zunehmenden Stellenabbaus entgegenwirken.

Die Freude über die unerwartete Unterstützung von Seiten der Kostenträger war in der Sitzung des Krankenhaus-Betriebsausschusses am Donnerstagabend verhalten. „Jahrelang wurden wir durch die Deckelung der Krankenhausbudgets und der Beitragssätze dazu gezwungen, aus wirtschaftlichen Gründen Personal abzubauen, jetzt kommt die Kehrtwende“, kommentierte Landrat Heinz Eininger kopfschüttelnd. Dr. Gerhard Bäßler (Nürtinger Liste/Grüne), Martin Fritz (CDU) und Gerhard Remppis (SPD) begrüßten das Programm nach Zeiten des Personalabbaus, der zu Lasten des verbleibenden Personals und damit auch der Patienten gehe. Deshalb, so Eininger, gebe es jetzt auch keine Alternative, das Programm müsse ausgeschöpft werden.


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