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Mehr Barrierefreiheit im S-Bahn-Netz

02.05.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Behindertenbeauftragte der Landkreise in der Region schreiben an DB-Netze

(pm) Die kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung in der Region Stuttgart setzen sich für mehr Barrierefreiheit im S-Bahn-Netz ein und stellen in einem Brief an die Verantwortlichen der DB-Netze konkrete Forderungen: Die einzige Möglichkeit für den Personenkreis mit erheblichen Mobilitätseinschränkungen, den Bahnhof zu verlassen, ist eine Personenaufzugsanlage. Besonders gravierend sind hier die Einschnitte für Berufstätige mit Mobilitätseinschränkungen, die täglich auf die Bahn angewiesen sind und an ihrem Zielort den Bahnhof nicht verlassen können.

„Wir fordern deshalb von der Bahn: das Einrichten eines speziellen, verlässlichen Mobilitätsservices, um der Forderung des Artikels 20 der UN-Behindertenrechtskonvention nach selbstbestimmter Mobilität gerecht zu werden“, schreiben die Behindertenbeauftragten an die DB-Netze. Hierzu gehörten insbesondere die frühzeitige Information der Fahrgäste im Zug, auf den vorherigen Bahnsteigen sowie den Online-Informationssystemen, dass der entsprechende Bahnhof nicht barrierefrei verlassen werden und der Bahnsteig nicht benutzt werden könne, sowie ein zusätzlicher Verweis auf Alternativen oder Ausweichbahnhöfe.


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