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Manteltarifverträge gibt es auch für Friseure

08.06.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Guido Kunert, NT-Raidwangen. Zum Artikel „Waschen, schneiden, Stelle ausschreiben“ vom 30. Mai. Mit großer Aufmerksamkeit habe ich den Bericht über die Beschäftigung und Bezahlung im Friseurgewerbe gelesen und leider wieder festgestellt, dass immer die gleichen Berufsgruppen am Pranger stehen.

Seit Jahren bestehen in Baden-Württemberg und Bayern allgemeinverbindliche Tarifverträge über Entgelte und Urlaubsansprüche. Wenn, wie in diesem Artikel, nur die Pressemitteilungen der Deutschen Presseagentur übernommen werden, so verwässert dies die Situation. Denn in Berlin, Brandenburg und anderen Bundesländern gab es lange keine Tarifverträge. Der Landesinnungsverband Baden-Württemberg hat mit viel Herzblut und Engagement dieses Jahr neue Manteltarifverträge mit Verdi beschlossen, in denen der Mindestlohn sogar deutlich angehoben wurde.

Wer redet über die Berufe, die während der Ausbildung keinerlei Vergütung bezahlen? Physiotherapeuten, die in ihrer Ausbildung Geld an teure Schulen bezahlen müssen? Erzieherinnen, die in vier Jahren Ausbildung drei Jahre gar nichts verdienen (ausgenommen ist hier die PIA-Ausbildung)?


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