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Landfrauen bei Ruoff

19.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hildegard Ruoff führte durch die Stiftung

KIRCHHEIM/NÜRTINGEN (rr). Der Einladung des Kreislandfrauenverbands Nürtingen zum Besuch der Fritz-und-Hildegard-Ruoff-Stiftung in Nürtingen folgte eine stattliche Zahl Kunstinteressierter, denen durch die sehr persönliche Führung von Hildegard Ruoff, der Witwe des Malers und Bildhauers, dessen Werk nahegebracht wurde.

Entspannt ließ Hildegard Ruoff vom Untergeschoss im Gebäude Schellingstraße 12 in Nürtingen bis in ihre Wohnräume die Besuchergruppe Kunstfreude genießen. Sie zeichnete die Schaffensperioden ihres Mannes nach und zeigte dabei Werke, die dem Künstler besonders wichtig waren und durch seine künstlerische Welt führten. Einfühlsam beschrieb sie die Biographie ihres Mannes (19061986), die Kindheit in Nürtingen, die Lehre als Holzbildhauer, das Studium der Bildhauerei an der Kunstgewerbeschule Stuttgart und als Meisterschüler von Alfred Lörcher. Dort wurde er 1933 aus politischen Gründen zum Verlassen der Schule gezwungen, erhielt Ausstellungsverbot und arbeitete als freischaffender Gebrauchsgraphiker. Nach dem Krieg gab es Begegnungen mit Studienfreunden und Künstlern wie Willi Baumeister. Hildegard Ruoff war ehrlicher Dank der Anwesenden gewiss, nicht nur für das liebevolle Wirken, das Andenken ihres Mannes lebendig zu halten, sondern auch für ihre offene und mitreißende Art im Umgang mit Menschen.


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