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Kreisweite Standards

11.05.2009, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

DRK und Malteser vereinheitlichen Patientenversorgung

Im Ernstfall zählt jede Sekunde: Wenn es um ein Leben geht, muss jeder Handgriff sitzen und sich das Team im Rettungswagen blind verstehen. Um die Patienten noch besser versorgen zu können, setzen das DRK und der Malteser Hilfsdienst im Landkreis Esslingen auf einheitliche Standards. Künftig arbeiten die Rettungshelfer kreisweit nach festen Algorithmen.

NÜRTINGEN. Mit der Fusion der Rettungsdienste sah sich das DRK vor das Problem gestellt, dass die Patientenversorgung von Wache zu Wache unterschiedlich gehandhabt wurde. „Es gibt schließlich verschiedene Wege, ans Ziel zu kommen“, erklärt Marc Sachsenmaier, Leiter der Aus- und Fortbildung des DRK Rettungsdienstes Esslingen-Nürtingen. Zum Teil waren die Fahrzeuge zudem mit unterschiedlichen Geräten ausgestattet. „Das ist vor allem ein Problem, wenn Personal in einem fremden Wachbereich aushilft“, so der Rettungsdienstler. Vor allem in einer für den Patienten lebensbedrohlichen Situation aber kann jede Verzögerung bei der Versorgung verhängnisvoll sein. „Da hat man einfach keine Zeit, sich abzusprechen“, weiß Sachsenmaier.


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