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"Kreiskliniken nicht auseinanderdividieren"

07.07.2007, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kliniken-Geschäftsführer Franz Winkler pocht auf flächendeckenden onkologischen Verbund und betont Nürtingens wichtige Rolle

Das Ringen um eine Zusammenarbeit von Kreiskliniken und der Klinik der Stadt Esslingen ist in die nächste Runde gegangen, am Donnerstag glich es bald einem offenen Schlagabtausch. Dabei hatte die Stadt Esslingen harte Bandagen angelegt. Nachmittags vermeldete sie die jüngsten Verhandlungen als erfolgreich. Stadt und Landkreis hätten sich einvernehmlich auf ein Eckpunktepapier zur Bildung eines onkologischen Schwerpunkts geeinigt. Die Antwort aus dem Landratsamt kam prompt und zeigte genau in die entgegengesetzte Richtung (wir berichteten).

Gnadenlose Konkurrenz schadet beiden Seiten, und darüber scheinen sich die Verantwortlichen auch im Klaren zu sein. Deshalb setzten sich Landrat Heinz Eininger und Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger mit ihren jeweiligen Klinik-Geschäftsführern auch nach dem jüngsten Scheitern der Gespräche Mitte Juni in den vergangenen Tagen wieder an einen Tisch. Damals war man ergebnislos auseinandergegangen, weil sich der Landkreis auf den Auftrag des Sozialministeriums beruft, am Paracelsus-Krankenhaus in Ruit eine zentrale Funktion bei der Krebstherapie zu übernehmen, und den Beschluss der Stadt Esslingen für den Aufbau einer eigenen Strahlentherapie an ihrem Klinikum als kontraproduktiv sieht.


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