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Kreis fördert weiter Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe

25.03.2019, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die kommunalen Koordinierungsstellen für das Ehrenamt werden bis Ende 2020 finanziell unterstützt

Im Landkreis Esslingen kommen deutlich weniger Flüchtlinge an (siehe Freitagausgabe). So sank auch die Zahl der Ehrenamtlichen, jedoch nicht in gleichem Maße. Viele engagieren sich jetzt nicht mehr in den Erstunterkünften, sondern in den Anschlussunterbringungen. Auch deshalb verlängert der Landkreis seine Förderung bei der Begleitung dieser Ehrenamtlichen.

Die große Zahl an Flüchtlingen, die ab 2015 in relativ kurzer Zeit nach Deutschland kamen, stellte die Landkreise und die Kommunen vor immense Herausforderungen. Doch galt es nicht nur Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Menschen mussten auch betreut werden. Damit beauftragte der Landkreis die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die mit professioneller Sozialarbeit in den Unterkünften tätig wurde.

Ohne das enorme Engagement von Ehrenamtlichen wäre die AWO jedoch auf verlorenem Posten gewesen. In 80 Arbeitskreisen engagierten sich in den letzten vier Jahren rund 3250 Menschen ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung. Sie unterstützten in dieser Zeit insgesamt rund 10 000 Flüchtlinge, waren für sie Ansprechpartner, begleiteten beispielsweise bei Arzt- und Ämterbesuchen oder engagierten sich in der Sprachhilfe.


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