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Kläranlage nochmal teurer

28.03.2007, Von Ralph Gravenstein — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zweckverband hat für Projekt in Bempflingen (zu) viel gezahlt

BEMPFLINGEN. Rund 3,2 Millionen Euro hatten die Gemeinden Bempflingen und Riederich in ihre gemeinsame Kläranlage investiert, und nach drei Jahren Arbeit schien das Projekt im Sommer 2005 endlich fertig zu sein schien. Denn nicht nur zahlreiche Nachbesserungsarbeiten und Gewährleistungsfälle sind nach wie vor noch abzuarbeiten, sondern es müssen neben einem Gasmengen-Messgerät auch zwei Förderschnecken ersetzt werden, die bei den Ausbaumaßnahmen nicht erneuert worden waren. Dies wird erneut mit insgesamt rund 42 000 Euro zu Buche schlagen, wie sich nun bei der Sitzung der Verbandsversammlung im Bempflinger Rathaus zeigte. Zudem zeigte auch eine Prüfung der Schlussabrechnung, dass für das Projekt Kläranlage zu viel bezahlt worden war.

Es scheint kein Ende zu nehmen mit den Arbeiten, die an der eigentlich sanierten Kläranlage des Zweckverbands Abwasserreinigung Bempflingen-Riederich noch zu erledigen sind: Ingenieur Friedrich Linder erläuterte den Mitgliedern des Gremiums am vergangenen Montag, dass immer noch etliche Arbeiten an der Anlage ausstehen, die klar unter das Stichwort Gewährleistung und Nachbesserung fallen würden es ist ein äußerst mühsames Geschäft, die zuständigen Firmen hier noch einmal zur Arbeit zu bewegen, erläuterte Linder, der trotzdem allmählich ein Licht am Ende des sehr langen Tunnels sieht.

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