Region

KJR mit Budget auf neuem Kurs

17.03.2009, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach sechs Jahren der pauschalen Mittelzuweisung fällt die Bilanz positiv aus

Die Mitarbeiter des Kreisjugendrings Esslingen (KJR) sind längst nicht mehr nur in den Jugendhäusern anzutreffen, die von der Jugendorganisation als Personalträger seit mehr als drei Jahrzehnten betrieben werden. Sie nehmen immer mehr Aufgaben außerhalb wahr, vor allem auch mit Bildungs- und Betreuungsangeboten. Das wird aus dem Jahresbericht deutlich, den Geschäftsführer Kurt Spätling im Jugendhilfeausschuss des Kreistags vorstellte. Gewachsene Aufgaben erfordern aber auch die finanziellen Mittel dazu und die sollten im kommenden Jahr aufgestockt werden, meint Spätling.

Im Jahr 2003 bekam der KJR vom Landkreis einen Personalkostenzuschuss in Höhe von 2,023 Millionen Euro. In etwa dieser Betrag wurde dem KJR seitdem jährlich pauschal zugewiesen, mit Ausnahme des Jahres 2007, in dem es rund 25 Prozent weniger gab. Die Anzahl der Personalstellen ist seitdem jedoch von 57 auf 67 angewachsen und auch die Aufgabenpalette hat sich nicht zuletzt auf den Wunsch des Landkreises hin verbreitert.

Für das neue Budget, das noch dieses Jahr ausgehandelt wird und Eingang in den Kreishaushalt des kommenden Jahres findet, meldete der KJR-Geschäftsführer deshalb schon mal einen Mehrbedarf an. Um den derzeitigen Standard aufrechterhalten zu können, brauche man jährlich zusätzlich 370 000 Euro.


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