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"Kirche nicht eingrenzen"

19.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Offene Kirche zur jüngsten Tagung der Synode

NECKARTENZLINGEN (pm). Angesichts der mit 50 Millionen Euro unerwartet sprudelnden Kirchensteuereinnahmen hat die Offene Kirche (OK) in der Landessynode beantragt, zehn Millionen Euro für das Umweltmanagement in den Gemeinden bereitzustellen. Wann, wenn nicht jetzt, können wir deutlich machen, dass es der Kirche ernst ist mit der Bewahrung der Schöpfung, sagte die OK-Synodale Cornelia Brox bei ihrem Bericht über die jüngste Tagung der Synode im evangelischen Gemeindehaus in Neckartenzlingen.

Möglichst viele Gemeinden sollten sich um den Grünen Gockel für vorbildliches Umweltverhalten bewerben können. Über diesen Antrag wird die Synode in ihrer letzten Tagung der Legislaturperiode im Herbst befinden.

Kritisch setzte sich die OK-Synodale mit der Parole der Lebendigen Gemeinde (LG) Mehr für die Gemeinden auseinander. Diese Parole ignoriert die Fakten, sagte sie. 75 Prozent des kirchlichen Gesamthaushalts kämen den Gemeinden zugute. Es wird bei der LG irreführend ausgeblendet, dass allein 63 Prozent des landeskirchlichen Haushalts in die Pfarrerbesoldung gehen. Die LG führt immer das Motto von der ,Einheit und Gemeinschaft im Munde, monierte sie. Aber das gehe nach den Vorstellungen der LG nur zu deren Bedingungen. So kommen wir sicher nicht zusammen, meinte Cornelia Brox.


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