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Im Teutoburger Wald

28.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Horst Fuss, Nürtingen. Zum Leserbrief „Hermannsschlacht“ vom 4. März. Hermann, Spross eines Cheruskerfürsten, wurde als Kind seiner Familie entrissen, nach Rom gezwungen und dort als junger Mann in den Militärdienst. Man nannte ihn jetzt Arminius, beförderte ihn angesichts seiner Tapferkeit zum Offizier einer Auxilienlegion. Während seiner Militärzeit war das Imperium unter Kaiser Augustus (Octavian) auf dem Weg zu seiner größten Ausdehnung – von den Provinzen Armenia im Osten bis Mauretania im Süden und Britannia im Nordwesten. Nur die Stammlande der Sueben, Brukterer, Cherusker jenseits des Rheins waren für Rom eine Terra incognita. Mit einzelnen germanischen Fürsten bestanden lockere Bündnisse. Gleichwohl waren Heerzüge der Römer von ihren Kastellen und Stützpunkten zum Beispiel vom linksrheinischen Xanten aus gegen aufrührerische Germanenstämme gang und gäbe. Die stolzen Germanen ließen sich nicht unterwerfen und wurden mit Gewalt zur Räson gebracht.

Im Jahre 9 nach Christus stand unter dem Kommando von Quintilius Varus wieder ein Rachefeldzug gegen unbotmäßige Germanen an. Sein Aufgebot bestand aus drei Elitelegionen und dem Tross, gesamt etwa 20 000 Mann. Arminius kommandierte hierbei eine Auxiliareinheit, die aus romanisierten Germanen bestand.


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