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„Ich war immer stolz auf meinen Beruf“

11.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In den Aufzeichnungen der Beurener Landfrau Doris Schnerring spiegelt sich ein facettenreiches Frauenleben

BEUREN (ali). „Ihre umtriebige, frohe und optimistische Lebensgestaltung ist eng verknüpft mit den Menschen im ländlichen Raum“, schreibt Dr. Beate Krieg, Geschäftsführerin des Landfrauenverbandes Württemberg-Baden, im Vorwort. Die Rede ist von Doris Schnerring, Hauswirtschaftsmeisterin, Ehefrau, Mutter von drei Kindern und neunfache Großmutter. Die 71-jährige Bäuerin vom Haldenhof hat sich einen Traum erfüllt. Sie hat ihre Lebensgeschichte niedergeschrieben.

„Do hosch dei G’schenk“ – gespannt, was er wohl sagen würde, legte Doris Schnerring ihrem Ehemann am Tag der goldenen Hochzeit ihre gedruckten Lebenserinnerungen auf den Frühstückstisch. „Ja, i han dir koi G’schenk“, sagte Werner Schnerring leicht verlegen. Dass seine Frau seit einigen Monaten regelmäßig montags in „eigener Sache“ unterwegs war, hatte er nicht gemerkt. „Sie hat zwar immer wieder davon gesprochen, dass sie irgendwann ihre Lebensgeschichte aufschreiben werde“, so recht dran glauben wollte Werner Schnerring allerdings nicht. Peter Sindlinger hat Doris Schnerring bei der Umsetzung geholfen. „Mit Herzblut dabei“ lautet der Titel des Bandes, der im Verlag Sindlinger-Burchartz erschienen ist.


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