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„Ich habe mitgefühlt, ohne mitzuleiden“

19.05.2018 00:00, Von Melanie Braun — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Sozialdienstleiterin Julie Hoffmann geht nach 28 Jahren bei der Awo in den Ruhestand

Julie Hoffmann blickt dankbar auf ihr Berufsleben zurück – obwohl sie oft mit schwierigen Situationen zu tun hatte. Foto: Bulgrin
Julie Hoffmann blickt dankbar auf ihr Berufsleben zurück – obwohl sie oft mit schwierigen Situationen zu tun hatte. Foto: Bulgrin

ESSLINGEN. Die Geschichte vom roten Telefon beschreibt vielleicht am besten, wie Julie Hoffmann ihren Beruf verstanden hat. Das rote Telefon, so wird erzählt, prangte in Zeiten vor Handy und Smartphone auf dem Schreibtisch, den die Sozialdienstleiterin der Arbeiterwohlfahrt (Awo) für die Arbeit nach Feierabend in ihr Wohnzimmer verlegt hatte. Dort konnte man sie immer anrufen. „Ich habe es immer als meine Aufgabe angesehen, erreichbar zu sein, falls etwas Katastrophales passiert“, sagt Hoffmann. Doch das wird sich jetzt ändern: Nun wurde die 65-Jährige offiziell in den Ruhestand verabschiedet.


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