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„Ich bin nicht ostalgisch“

05.08.2009, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

20 Jahre Mauerfall: Nach der Wende kam Thomas Köhler in die Nürtinger Gegend und machte als Baustatiker sein Glück

Ungläubig reagierte Thomas Köhler auf die Ereignisse in jener kalten Novembernacht 1989. Der Fall der Mauer traf den damals 18-Jährigen in der DDR völlig unvorbereitet. Doch der junge Mann streckte die Fühler in die neuerdings weite Welt schnell aus. Das Studium führte ihn bald nach Stuttgart – in Nürtingen ließ er sich letztlich nieder.

NÜRTINGEN. Nein, an Flucht hatte er nie gedacht, bekennt er lächelnd. Obwohl die Eltern nicht in der Partei waren. Zu jung sei er gewesen, resümiert er heute. Mit 16 hatte für den Jungen aus dem brandenburgischen Schwedt die Ausbildung zum Baufacharbeiter mit Abitur an der Arbeiter- und Bauernfakultät in Halle begonnen. An einer jener Bildungseinrichtungen, denen Hermann Kant mit seinem Roman „Die Aula“ ein die Wende überdauerndes Denkmal schuf.


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