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Hermannsschlacht

04.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Rolf Kosiek, Nürtingen. Zum Artikel „Die Schlacht, die eigentlich keine war“ vom 12. Februar. Professor Wolters hat bei seinem Vortrag in Nürtingen die Varusschlacht durch Zitierung Feuchtwangers als „praktisch ohne Bedeutung“ beschrieben und erklärt, dass die drei vernichteten römischen Legionen „schnell ersetzt“ waren und die Schlacht eher als ein „Betriebsunfall“ von den Römern betrachtet worden sei.

Die antiken Schriftsteller (Paterculus, Tacitus, Dio Cassius) wie die meisten Historiker, vor allem Militärgeschichtsschreiber (John F. C. Fuller), sind da aber anderer Meinung. Sie beschreiben den Untergang der drei Legionen als Katastrophe für Rom und rühmen die geniale Strategie des Arminius, des „Liberator Germaniae“ (Befreier Germaniens, Tacitus).

Kaiser Augustus soll nach Empfang der Nachricht von der Niederlage gerufen haben: „Vare, Vare, redde legiones!“ (Varus, Varus, gibt mir meine Legionen wieder). „Die Nummern der drei Legionen, die im Teutoburger Wald vernichtet wurden, erschienen nie wieder im römischen Heer. So furchtbar wirkte dieses Ereignis nach“ (Reader’s Digest, Illustrierte Weltgeschichte, 1968, S. 186).


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