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Forschung mit reduzierter Belegschaft

04.07.2019, Von Anke Kirsammer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aus Durchwachsener Silphie soll Zellstoff für Verpackungen gewonnen werden – Drei Viertel der Scheufelen-Mitarbeiter gekündigt

Genau ein Jahr nach dem Neustart mit Graspapier setzt die Oberlenninger Papierfabrik Scheufelen nun auf die Durchwachsene Silphie und andere mehrjährige Pflanzen. Sie sollen den ökologischen Zellstoff für Verpackungen liefern. Das aus Nordamerika stammende Energiebündel wächst in einem Jahr bis zu drei Meter hoch.

Mit der Durchwachsenen Silphie, so der Name der nordamerikanischen Pflanze, wird an der Herstellung von Verpackungen geforscht. Foto: pm
Mit der Durchwachsenen Silphie, so der Name der nordamerikanischen Pflanze, wird an der Herstellung von Verpackungen geforscht. Foto: pm

LENNINGEN. Die Pflanze gibt dem Unternehmen seinen Namen: Silphie-Paper heißt die Firma, die jetzt an den Start gegangen ist. Als geschäftsführender Gesellschafter fungiert wie bei der Scheufelen GmbH, die im Februar Insolvenz angemeldet hatte, Stefan Radlmayr. Statt ehemals 100 Mitarbeiter werden in dem Unternehmen, das nun als zartes Pflänzchen gegründet wurde, nur noch 26 beschäftigt. Darunter sind vier Auszubildende.


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