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Fischtreppe in der Diskussion

14.10.2011 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nachbesserungen am Bauwerk in Neckartailfingen gemacht

NECKARTAILFINGEN. Wanderungshilfen, volkstümlich Fischtreppen genannt, ermöglichen Fischen, aber auch anderen Wasserlebewesen, sich aktiv und passiv wasserauf- und -abwärts zu bewegen. Auch in Neckartailfingen wurde eine solche Fortbewegungshilfe gebaut, weil die Fische das Wehr nicht alleine überwinden können, um an ihre Laichplätze zu kommen. Raue Rampe nennt man ein solches Bauwerk. Regierungspräsidium, die Gemeinde und ein Fischereisachverständiger wurden gehört, bevor die wasserrechtliche Genehmigung für den Bau erteilt wurde.

Dieses Bauwerk, das ökologisch sinnvoll und wünschenswert ist, erregte jedoch kürzlich den Unmut eines Lesers. Auf der Samstags-Bilderseite fand er die „Fischtreppe“ viel zu idyllisch dargestellt.

Eine Anfrage beim Amt für Wasserwirtschaft im Landratsamt ergab, dass es mit der erst kürzlich angelegten Wanderungshilfe tatsächlich Probleme gibt. Wie Amtsleiter Dr. Bernhard Fischer bestätigte, habe es bereits im Frühsommer erste Klagen über angeschwemmte Äste, leider aber auch über den von Mitbürgern entsorgten Plastikmüll gegeben, der sich wegen des geringen Wasserpegels dort sammelte.


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