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Feuerbrand gefährdet

11.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(la) In diesem Jahr tritt die Feuerbrandkrankheit im Landkreis Esslingen stärker auf. Das berichtet das Landwirtschaftsamt. Befallen werden demnach neben Apfel, Birne und Quitte auch Ziergehölze wie Weiß- und Rotdorn, Mehlbeere, Cotoneaster und Feuerdorn. Nicht betroffen von der Feuerbrandkrankheit sind Stein- und Beerenobst, Nadelgehölze und Gemüse. Das Landwirtschaftsamt rät dringend zu einer Kontrolle der Wirtspflanzenbestände durch die Grundstücksbesitzer. Das durch Bakterien verursachte Krankheitsbild äußert sich in schwarzbraun verfärbten Trieben, abgestorbenen Blüten- und Fruchtständen. Die geschädigten Blätter und Früchte fallen nicht ab. Die befallenen Triebe sind bogenförmig gekrümmt. Zeitweise treten auch Schleimtropfen auf. Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, müssen stark befallene Pflanzen gerodet werden, so das Landwirtschaftsamt weiter. Sind nur einzelne Triebe erkrankt, genügt ein Rückschnitt bis weit ins gesunde Holz. Zum Rückschnitt verwendete Geräte wie Scheren oder Sägen sollten nach dem Gebrauch desinfiziert werden (70-prozentiger Alkohol oder Abflammen). Das anfallende Schnittgut muss schnell beseitigt werden, wenn möglich sollte es an Ort und Stelle verbrannt werden. Weitere Auskünfte erteilt das Landwirtschaftsamt des Landkreises Esslingen, Telefon (07 11) 39 02-14 70.


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