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Fast alles ist irgendwo geklaut

23.05.2009, Von Giew Maschajechi — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wie Neonazis sich Erkennungsmerkmale anderer Gruppierungen zu eigen machen

Im Rahmen der Aktionstage „Gegen Rechts“ am Gymnasium Neckartenzlingen referierte am Mittwoch Claus Oberle vom Landesamt für Verfassungsschutz über Extremismus und die Arbeit seiner Behörde.

NECKARTENZLINGEN. „Extremismus ist eine übersteigerte Haltung eines Anhängers einer politischen Richtung“, so Claus Oberle vom Landesamt für Verfassungsschutz zu Beginn seines rund anderthalbstündigen Vortrags, den er am Mittwochmorgen vor Schülern des Gymnasiums Neckartenzlingen hielt. Erkennungsmerkmal für Rechtsextremismus sei zum Beispiel das Festhalten am Führerprinzip sowie ein mit Rassismus gepaarter krankhafter Nationalismus. „Dieser beginnt immer da, wo ich sage, ich bin besser als andere“, so Oberle.

Eine der Maschen, mit denen die Rechten ihre Ansichten zu untermauern versuchten, sei die Geschichtsverfälschung, die längst über das Leugnen des Holocausts hinausgehe. Im Internet würden Kindern und Jugendlichen, die auf der Suche nach Unterrichtsmaterial sind, auf unauffällig gestalteten Seiten sogenannte „Ersatzblätter für fehlende und verfälschte Schulbücher“ angeboten, in denen dann die Ereignisse im Dritten Reich aus der pervertierten Sicht der Nazis dargestellt wird.


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