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Falsche Verkehrspolitik

12.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günter Kretzschmar, Beuren-Balzholz. Zum Artikel 20-Jähriger bei Unfall tödlich verletzt vom 4. Juli. Noch wissen wir nicht, wie es dem jungen Mann geht, der überlebt hat. Ein Unschuldiger ist tot. Dauerhaftes Leid in den Familien auch durch das Erinnern. Das andere, die immer wieder entstehenden Kosten durch Unfälle, sollte jeden interessieren: Weiß man, dass ein junger Mensch, zum Beispiel querschnittsgelähmt, 80 Jahre alt werden kann? Für Rehabilitation und Pflege kommen Kosten von mindestens einer Million Euro zusammen! Ohne Auto geht auf dem zersiedelten Land fast nichts mehr und es wird immer weiter zersiedelt! Unsere jungen Menschen oft noch nicht reif für das Fahren mit dem Auto sind wie wir auf dieses Vehikel angewiesen. Zu einer besseren Verkehrspolitik gehört im Zusammenhang mit den Unfällen junger Leute auch eine Verpflichtung zur Fahrbegleitung Jugendlicher durch Ältere.

Vermehrte Geschwindigkeitskontrollen und entschieden höhere Strafen bei gefährdendem Verhalten würden erwiesenermaßen Unfälle, wie angesprochen, erheblich reduzieren. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, dass eine falsche Bau- und Verkehrspolitik sowie die Ausdünnung und Verteuerung des ÖPNV fortschreitend zu schwersten Unglücken führen.


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