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Falsche Idylle an der Autmut

29.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Spaziergang von Tischardt nach Neckarhausen legt den schlechten Zustand des Gewässers offen – Von Barbara Gosson

Malerisch schlängelt sich die Autmut durch die Wiesen. Sie entspringt bei Kappishäusern, fließt weiter an Tischardt und Großbettlingen vorbei, macht um Raidwangen einen großen Bogen, bis sie nach ungefähr zehn Kilometern beim Neckarhäuser Wehr in den Neckar mündet. Ein Flüsschen, an dem noch alles in Ordnung zu sein scheint. Doch dem ist nicht so. Ein Spaziergang mit dem Naturschutzexperten Karl-Heinz Frey entlang der Autmut zeigt deutlich, wie wenig Leben in dem Gewässer ist – und warum das so ist.

Bei Tischardt, etwa einen Kilometer von der Quelle entfernt, beginnt die Reise. Gleich fällt auf, dass auf den Steinen eine schwarze Schicht liegt, ein Zeichen dafür, dass mehr verwest, als das Ökosystem aufnehmen kann, erläutert Frey. Bewohner des Flusses sind hauptsächlich Bachflohkrebse, Plattwürmer und Steinfliegenlarven. Unter den Steinen im Bach wuselt es, doch in einer tiefen Pfütze in der Nähe findet sich eine größere Artenvielfalt.


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