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Falle für Amphibien entschärft

14.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Spaziergänger im Sterrich werden sich wundern: Gestern fuhren zahlreiche Lkw in den Wald und brachten Erde zu einem Biotop, um es zuzuschütten. Der kleine Tümpel war vor zirka 20 Jahren künstlich angelegt worden und sollte eigentlich das Wasser aufnehmen, das den Hang herunter in Richtung Bach fließt. Doch etwas weiter oben bildete sich eine große Versickerung. Das hatte zur Folge, dass nur dann, wenn viel Wasser vorhanden war, auch welches im Biotop ankam. Sonst floss das Wasser unterirdisch ab und das Biotop fiel trocken. Damit wurde es zur tödlichen Falle für den Laich und die Kaulquappen der vielen Amphibien, die dort ablaichten. „Das kommt in der Natur häufig vor“, sagt Forstamtsleiter Felix Reining. Doch da das Biotop künstlich angelegt sei, müsse man sich darum kümmern. Da es ein großer Aufwand wäre, das Biotop beispielsweise mit Lehm abzudichten, entschloss sich die Forstverwaltung, es zuzuschütten. Bleiben wird ein von Zeit zu Zeit wasserführender Graben, der vielleicht für andere Amphibien interessant ist. „Biotoppflege ist sehr aufwendig“, weiß Revierförster Hartmut Scheuter, der sich immer freut, wenn sich Ehrenamtliche finden, die sich um ein Biotop kümmern möchten. bg


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