Region

Entscheidung auf langer Bank

07.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat ist verärgert, dass Landesregierung keine Klarheit über Werkrealschulen schafft

„Wir müssen alles versuchen, die Hauptschule in Grötzingen als Werkrealschule zu erhalten“: Darin war sich der Aichtaler Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einig.

AICHTAL (sz). Bürgermeister Klaus Herzog war kürzlich zu einem Gespräch beim Schulamt, an dem auch die Bürgermeister der Gemeinden Wolfschlugen, Neckartailfingen und Neckartenzlingen teilnahmen. Auf lange Sicht werde wohl nur noch die Hälfte der bisherigen Hauptschulen übrig bleiben: Diese Erkenntnis nahm er daraus mit.

Voraussetzung für die Bildung von Werkrealschulen sei die Zweizügigkeit. Von einer anzustrebenden „stabilen Zweizügigkeit“ sei jedoch erst bei einer Mindestschülerzahl von 36 Schülern auszugehen. In Grötzingen gebe es momentan 19 Schüler in der 5. Klasse, denn die Übergangsquoten an weiterführende Schulen seien in Aichtal überdurchschnittlich hoch. Dies sei zwar erfreulich, aber ein Kooperationspartner gerade deshalb unerlässlich. – Der Bürgermeister erläuterte, dass Aichtal bisher von drei notwendigen Kooperationspartnern für die Bildung einer Werkrealschule ausgegangen sei. Weil nun ein anderer Jahrgang als Grundlage genommen werde, habe sich nun herausgestellt, dass auch zwei ausreichend wären. Bis zum 1. Dezember 2009 müsse beantragt werden, mit einer weiteren Gemeinde einen eigenen Schulbezirk zu bilden.


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