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Ein Stück Lebenszeit

31.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Noch wenige Stunden, dann ist das Jahr 2008 zu Ende, die Böller knallen, der Himmel funkelt, die Gläser klingen. Silvesternacht! Nach dem Kalender des Kirchenjahres ist noch fröhliche, selige, gnadenbringende Weihnachtszeit. Mit der Geburt Jesu hat eine neue Zeit begonnen!

Doch mitten hinein beschert uns der weltliche Kalender dieses andere Fest mit seiner ganz anderen Fröhlichkeit. Noch wissen wir nicht, was das neue Jahr bringen wird. Ziemlich sicher eine wieder zweispurig befahrbare Stadtbrücke in Nürtingen und ein Rathaus in Frickenhausen, aus dem die Gerüste verschwunden sind. . .

Alles andere aber steht, wie man zu sagen pflegt, in den Sternen, so wie vor 365 Tagen noch in den Sternen geschrieben stand, was nun längst Wirklichkeit geworden ist: beglückende Wirklichkeit, bittere Wirklichkeit, je nachdem. . . Was zählt? Die weihnachtliche Zeitenwende oder der Jahreswechsel? Die Antwort hängt davon ab, wo und von wem über unsere Zeit entschieden wird, ob wir sie in den Sternen geschrieben oder aber in Gottes Händen wissen. Was für ein Unterschied: unsere Zeit in den Sternen – oder in Gottes Händen! Die Sterne kann man bestaunen. Aber anreden kann man sie nicht. Was aus unserer Zeit wird, das ist den Sternen egal.


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