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Ein Loblied auf die Ehe

23.08.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

MdB Michael Hennrich will das Ehegattensplitting ausbauen

(pm) In Kürze befasst sich das Bundesverfassungsgericht mit dem Ehegattensplitting. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich ist sich dabei sicher: eine Abschaffung wäre der falsche Weg. „Die Familie und Ehe genießen zu Recht den besonderen Schutz des Grundgesetzes, vor allem vor den Erfahrungen der Geschichte“, bekundet der Abgeordnete. Aber was damals galt, dass auf die Eheschließung in aller Regel auch Kinder folgen, gelte heute nicht mehr in diesem Maße. Dennoch sei es falsch, die Ehe deshalb als verstaubtes Partnerschaftsmodell zu den Akten zu legen: „Wer sich bewusst für eine Ehe und damit für seinen Partner entscheidet, der soll auch in Zukunft den besonderen Status genießen.“ Besonders schützenswert sei die Ehe auch deshalb, weil sie das Bekenntnis enthalte, auf Dauer füreinander einzustehen.

„Die Pflicht zur Unterstützung in schweren Zeiten, zum Beispiel bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Pflegebedürftigkeit, wird von der Gesellschaft immer noch ganz selbstverständlich eingefordert“, so der zweifache Familienvater. Selbst im Fall des Scheiterns wirke die Ehe nach. „Der Ehemann, der seine pflegebedürftige Ehefrau verlässt, muss auch nach der Scheidung weiter für sie zahlen. Nicht so bei einer Ex-Geliebten. Und so schlecht, wie es oft zu hören ist, ist es um die Ehe auch nicht bestellt: zwei von drei Eheschließungen enden tatsächlich erst mit dem Tod.“


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