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Ein Herz für Schmetterlinge

15.06.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der ehemalige Unterensinger Schulleiter Lutz Schmitz und Gärtner Stefan Kraushaar setzen sich für den Schutz von Tagfaltern ein

Gleich darf dieses Tagpfauenauge in den Sommer hinausfliegen. bg

UNTERENSINGEN (bg). Was wäre ein Sommer ohne Schmetterlinge? Leider gibt es immer weniger Falter, weil die Lebensgrundlagen fehlen. Zwei Unterensinger haben es sich zur Aufgabe gemacht, zumindest in ihrer Nähe dafür zu sorgen, dass der Sommer bunt bleibt.

Der ehemalige Rektor Lutz Schmitz zieht seit vielen Jahren bei sich zu Hause im Aquarium Schmetterlinge groß. Gärtner Stefan Kraushaar betreibt das im größeren Stil in einem Gewächshaus seiner Gärtnerei.

Schmitz erklärt: Die Schmetterlinge legen pro Gelege 50 bis 80 Eier. Nur zehn Prozent von ihnen werden sich zu Schmetterlingen entwickeln, die anderen Raupen werden gefressen und dienen Vögeln, Mäusen oder anderen Insekten als Nahrung. Das ist auch ein Beitrag zur Artenvielfalt. Werden die Pflanzen, auf die die Falter angewiesen sind, abgemäht, bevor aus den Raupen Puppen und aus den Puppen Schmetterlinge werden können, fällt die nächste Generation aus und anderen Tieren fehlt die Nahrungsgrundlage.


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