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Eigene Stadtwerke: Chance oder Risiko?

12.07.2007, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Frickenhausens Gemeinderat lud Vertreter aus Energiewirtschaft zur Information in die Sitzung ein Nürtingen bekräftigt Kooperationswillen

FRICKENHAUSEN. Den Gas-Konzessionsvertrag mit dem seitherigen Anbieter Fair Energie aus Reutlingen erneuern oder ihn mit den Nürtinger Stadtwerken abschließen und mit dem Energie-Dienstleister der Nachbarstadt gemeinsame Stadtwerke gründen, vor dieser Entscheidung steht der Frickenhäuser Gemeinderat seit rund einem Jahr. Welche Chancen und Risiken es birgt, wenn die Gemeinde selbst zum Netzbetreiber wird, darüber sollte die letzte Gemeinderatssitzung am Dienstagabend Aufschluss geben. Entschieden ist noch nichts, im September soll das Thema weiter behandelt werden.

Nach 20 Jahren Laufzeit ist der Konzessionsvertrag mit dem Reutlinger Energie-Dienstleister bereits seit Beginn letzten Jahres vakant. Bevor sich die Gemeinde für einen weiteren längeren Zeitraum bindet, wollte die SPD Alternativen aufgezeigt bekommen. Ihrer Einschätzung nach bietet der in Bewegung geratene Energiemarkt mittelfristig lukrative Aussichten für Kommunen mit eigenen Stadtwerken. Weil eine solche Institution für eine Gemeinde der Größe Frickenhausens eine Nummer zu groß sein könnte, streckte man die Fühler nach Nürtingen aus und dort wird durchaus Interesse signalisiert. Stadtwerke-Geschäftsführer Klaußer bestätigt: Wir haben der Gemeinde im Dezember ein schriftliches Angebot unterbreitet.


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