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Diebe nutzten Hightech für den Autoklau

20.04.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Angeklagte sollen in Frickenhausen Fahrzeuge gestohlen haben

FRICKENHAUSEN/ STUTTGART (wic). Wie raffiniert Autodiebe in unserer heutigen Zeit arbeiten, um an hochwertige Neufahrzeuge, besonders der Marke BMW, zu kommen, zeigt sich jetzt im Verfahren gegen einen 36-jährigen Polen vor dem Stuttgarter Landgericht. Der Mann soll als Chef einer Diebesbande aus einem Autohaus in Frickenhausen Fahrzeuge im Wert mehrerer hunderttausend Euro gestohlen haben, mittels nachgebauter Transponder, die bei ihm sichergestellt wurden. Als die Polizei den 36-Jährigen am 21. August letzten Jahres festgenommen hatte, wurde auch seine vorübergehende Bleibe durchsucht. Dabei gab es bei den Fahndern große Augen: Man fand hochwertig gefertigte Funkfernsteuerungen und Transponder, die eigentlich nur von der Automobilindustrie hergestellt werden dürfen. Allein acht sogenannte Transponder, mit denen man sich über Steckkontakt in die Elektronik der Neufahrzeuge einbuchen kann, hatte der Angeklagte damals in Besitz. Dazu zahlreiche nachgemachte und echt aussehende Fahrzeugschlüssel, die dann als „Dummy“ in den jeweiligen Schacht am Armaturenbrett gesteckt werden und für das Starten des Fahrzeugmotors dienen.


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