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Die verrückte Welt des Dario Fo

16.07.2007, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Theater in der Rudolf-Steiner-Schule mit Siebtens: Stiehl ein bisschen weniger Zwei Aufführungen

NÜRTINGEN. Auf den ersten Blick schien es ein auf den Kopf gestellter Pirandello, auf den zweiten Blick ein auf die Füße gebrachter Ionesco, aber in Wirklichkeit handelte es sich um einen ganz normalen Dario Fo mit seiner aus allen Fugen geratenen Welt. Schon der Titel Siebtens: Stiehl ein bisschen weniger mit seiner Anspielung auf die Zehn Gebote und die Welt, in der wir leben, verrät einiges über das Bühnengeschehen.

Die Handlung, wenn man von einer solchen überhaupt reden kann, wird geprägt von Zuhältern, Scheintoten, falschen Polizeikommissaren, depressiven Bankräubern, scheinheiligen Nonnen, einer Priorin mit einer Schwäche für die Cognacflasche und einem Herrn Direktor, der ununterbrochen Es lebe die Freiheit ruft. Dario Fo stellt die Welt auf den Kopf und hält ihr gleichzeitig den Spiegel vor. Die Kühnheit, solcherlei Irrungen und Wirrungen auf die Bühne zu bringen, hatte am Freitag und Samstag die Klasse 12 der Rudolf-Steiner-Schule. Interessanterweise an den zwei Abenden in jeweils anderer Besetzung.


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