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Die Hochwangsteige wird saniert

06.03.2009, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Steinschlaggefahr nach jüngsten Rutschungen zu groß geworden – Arbeiten beginnen Ende des Jahres

Kammfels und Schrofelfels sind Freunden der Schwäbischen Alb bekannt, prägen sie doch entlang der Hochwangsteige das Flair dieser Wanderlandschaft. Für Autofahrer werden sie aber zum Problem, droht doch Steinschlaggefahr. Weitere Sicherungsarbeiten sind nicht mehr aufzuschieben, wie Amtsleiter Henning Hoyler vom Kreisstraßenbauamt gestern im Kreisausschuss für Technik und Umwelt bestätigte.

Die in jüngster Zeit häufigeren Rutschungen werden auch auf die zunehmenden Starkregenereignisse zurückgeführt. Die Kreisverwaltung beauftragte ein Ingenieurbüro mit einem Gutachten, und was dabei herauskam, hört sich nicht gut an. „Bei den letzten Rutschungen ist einiges in Bewegung geraten“, sagte Dezernatsleiter Gerhard Maier. Als Straßenbaulastträger sei der Kreis in der Pflicht, schnellstmöglich zu reagieren.

Laut dem Gutachten ist wegen der Topographie davon auszugehen, dass sich die Rutschungsbereiche sowohl in der Breite wie auch in der Höhe weiter ausdehnen. Sicherungsarbeiten wurden in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder vorgenommen, mit betonierten Prallwänden, alten Eisenbahnschienen und Verbauungen, Stahlnetzen, Fangzäunen Felsnägeln und Spritzbeton. Zum Teil sind diese Maßnahmen laut dem Gutachten sanierungsbedürftig oder gänzlich zu erneuern.


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