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Die Griechen und Die Linke

15.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jochen Findeisen, Pressesprecher Die Linke im Kreis Esslingen, Schlaitdorf. Die Linke hat im Bundestag gegen das „Griechenland-Hilfspaket“ gestimmt. Das griechische Volk wird dadurch in einen atemberaubenden Sozialabbau getrieben. Vor allem auf Druck der „eisernen Kanzlerin“. Zusätzlich zu den bereits geplanten Verschlechterungen werden 30 Milliarden Euro weggekürzt.

Die Agenda 2010 wird in radikalisierter Form exportiert. Der Kampf der griechischen Bevölkerung gegen das Kürzungspaket ist der gleiche Kampf gegen die Umverteilung, den auch wir in Deutschland führen. Er hat unsere volle Solidarität. Deutschland verdient gut an den Krediten! Für fünf Prozent werden die Kredite vergeben, für rund 2,3 Prozent refinanziert – macht 300 Millionen Euro jährlichen Gewinn.

Mitverursacher des griechischen Dramas sind die Spekulanten, die seit Monaten auf den Staatsbankrott wetten und die Zinsen in die Höhe getrieben haben. Kreditversicherungen, sogenannte CDS, und Leerverkäufe müssen endlich verboten werden. Die privaten Banken und Finanzprofiteure müssen zur Kasse gebeten werden.


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