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Die geheimnisvolle Kiste des Dichters

24.03.2007, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heute Abend wird im Stadtmuseum eine Sonderausstellung zu Nicolas Borns Jahr in Nürtingen eröffnet

NÜRTINGEN. Manche Themen liegen seit Jahren in der Luft, sagt Museumschefin Angela Wagner-Gnan. Nicolas Borns Zeit in Nürtingen ist so ein Thema. Zehn Monate verbrachte der Dichter 1968 und 1969 in Nürtingen. Jetzt war das Thema reif, und so wird diese Zeitspanne zum Gegenstand einer Sonderausstellung im Nürtinger Stadtmuseum, die heute Abend um 19 Uhr mit einem Podiumsgespräch eröffnet wird.

Für Born (1937 bis 1979) war es eine Flucht aufs Land. Raus aus Berlin. Dort musste ein linker Schriftsteller zur Zeit der Studentenbewegung jeden Tag eine Demonstration besuchen. Und nächtelang in den Kneipen mit den Schriftstellerfreunden diskutieren. Tödlich für jede Arbeit, sagte Katharina Born gestern bei einem Pressegespräch. Die Tochter des Dichters, freie Journalistin und Übersetzerin, stellte erst jüngst mit Thomas Scheuffelen in der Reihe der Marbacher Spuren ein Bändchen unter dem Titel Flucht aufs Land. Nicolas Borns Jahr in Nürtingen vor.


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