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Der falsche Pass kostete 2000 Euro

04.03.2009, Von Günter Schmtt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eines Asylbewerbers Reise von der syrischen Grenze bis nach Stuttgart

NÜRTINGEN. Das türkische Städtchen Adigaman liegt in einer rauen Landschaft kurz vor der Grenze zu Syrien. Für die jungen Leute, die dort aufwachsen, gibt es keine Zukunft, die den Namen verdient. Von Adigaman bis zum Amtsgericht in Nürtingen ist es ein weiter Weg. Arslan I., 25, hat ihn zurückgelegt. Es war ein vergebliches Bemühen. Wenn er nicht selbst die Rückreise antritt, was zu tun er bei der Gerichtsverhandlung versicherte, wird er abgeschoben. Er hatte alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

Die Aussagen von abgelehnten Asylbewerbern sind erfahrungsgemäß mit einem Körnchen Salz zu genießen. Sicher dürfte jedoch sein, dass er als der Älteste von drei Geschwistern aufgewachsen ist. Nach eigenen Angaben besuchte er das Gymnasium bis zum Abschluss. Die Frage des Richters, ob er am Gymnasium eine Fremdsprache gelernt habe, vielleicht Englisch oder Französisch, verneinte er.


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