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Der Dialog ohne Logik

19.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Filderdialog gerettet“ vom 12. Juni. Zu dem Artikel sollte jeder wissen, dass es sich dabei um ein Palaver in Grüppchen von je zehn Personen handelt ohne jede Möglichkeit, über viel mehr als „den Standort der Blumenkübel“ zu entscheiden, wie die grüne Bürgerbeteiligungs-Staatsrätin Gisela Erler kürzlich in einem Interview sagte. Mühselig wurden aus insgesamt 4750 Zufallsadressen gerade einmal 67 Alibi-Bürger gefunden, die nicht nur den Dialog, sondern vor allem die Bahn retten sollen. Das mit der Bahn gut vertraute Büro Intraplan aus München soll sechs Varianten vorstellen, von denen die Bahn aber schon fünf als ungeeignet ablehnt. Über die einzig verbleibende sogenannte Antragstrasse der Bahn darf aber auch nicht abgestimmt werden, denn gebaut werden soll sowieso nur das, was die Bahn will. Diesem Dialog fehlt die Logik, weil über nichts entschieden werden darf und das Theater auch noch Bürgerbeteiligung genannt wird.


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