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Den Schrecken des Bürgerkriegs entronnen

05.03.2014, Von Felix Baumann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dank einer Gruppe engagierter Mitglieder der evangelischen Kirche Neuffen konnte eine Syrerin nach Deutschland kommen

Narhin Isho floh vor einem halben Jahr aus Syrien. Jetzt ist sie bei ihrem Bruder in Neuffen angekommen. Möglich machte es eine Handvoll engagierter Mitglieder der evangelischen Gemeinde in Neuffen.

Glücklich wieder vereint: Narhin Isho und ihr Bruder Hani Eshow. Foto: feb
Glücklich wieder vereint: Narhin Isho und ihr Bruder Hani Eshow. Foto: feb

NEUFFEN. Vor mehr als eineinhalb Jahren floh Hani Eshow, der Bruder von Narhin Isho, aus Syrien. Er entzog sich der Zwangsrekrutierung durch das syrische Militär. Über die Türkei, Griechenland und Italien gelangte er nach Deutschland und schließlich nach Neuffen. Seit seiner Flucht hat er seine Familie nicht mehr gesehen.

Das änderte sich vor wenigen Tagen. Da landete seine Schwester Narhin Isho am Stuttgarter Flughafen. Mit Tränen in den Augen begrüßte er sie in Deutschland – in Sicherheit. Wie ihr Bruder floh auch Narhin aus der Heimatstadt Al-Hasaka im Nordosten Syriens. Ihre Eltern schickten sie fort, denn sie hatten Angst um sie. Zwar blieb Al-Hasaka bisher weitgehend vom Bürgerkrieg verschont, aber die Bewohner kennen die Bilder aus den schwer umkämpften Städten wie Aleppo und Homs.


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