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Das Testament mit im Rucksack

24.03.2007, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dirk Feige verdrängt vor seiner Tour zum Mount Everest die Risiken und den Gedanken an den Tod nicht

SCHLAITDORF. Den höchsten Berg der Erde zu erklimmen, das ist kein Spaziergang. Es erfordert intensives Training. Nicht nur körperlich. Sondern auch geistig. Und auch eine geistliche Auseinandersetzung. Handelt es sich doch um eine Tour, die einen an die eigenen Grenzen bringt. Unter Umständen an die Grenze des eigenen Lebens. Das weiß auch Dirk Feige.

Verantwortungsvoll will und muss der Schlaitdorfer mit seinem großen Traum umgehen. Pures Abenteurertum würde ihn platzen lassen wie eine Seifenblase. Eine sorgfältige Risikoabschätzung zählt ebenso dazu wie intensives Training und der Gedanke an ein Scheitern, der weder Waghalsigkeit noch Panikattacken hervorbringen darf. Auch das ist ein schmaler Grat. Dirk Feige ergeht es übrigens so wie wohl den meisten Menschen: Ich fürchte den Tod. Da redet er nicht drum rum.

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