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Das Fest begann mit einem Unglück

20.09.2007, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim Gemeindefest in Grötzingen zündete ein Böller zur Unzeit Ein Fall für das Amtsgericht

AICHTAL-GRÖTZINGEN. Wenn etwas viele Jahre lang gut geht, bedeutet es nicht, dass es immer gut gehen muss. Das zeigte sich letztes Jahr bei einem Böllerschießen zur Eröffnung eines Gemeindefestes im Aichtal. Als die Ladung eines Böllers vor der Zeit zündete, kam es zu einem schrecklichen Unfall. Dem Besitzer der Vorderladerkanone zerschmetterte es die Hand, eine 70-jährige Passantin, die eben vom Bohnenbrechen in ihrem Garten kam, wurde so schwer verletzt, dass sie noch heute unter den Folgen leidet.

Drei Operationen waren notwendig, um die schlimmsten Verletzungen der Frau zu beheben. Die Schwarzpulverladung traf sie an der Seite und verursachte einen Bluterguss, der eine Nierenkolik zur Folge hatte. Die eine Seite ihres Gesichtes war ganz dunkel vom Schwarzpulver, sie erlitt Verbrennungen am Arm und Verletzungen an einem Auge, aus dem Schwarzpulverpartikel beseitigt werden mussten. Dem Auge konnte die alte Sehkraft zurückgegeben werden, es blieb jedoch eine Beeinträchtigung des Gehörs. Auf dem rechten Ohr hört die Frau jetzt weniger als vorher. Einem Zittern konnte durch Tabletten abgeholfen werden.


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