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Bund beschließt Feuerwehrführerschein

19.04.2011, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ausbildung und Prüfung für 7,5-Tonner soll intern erfolgen – Verstößt Beschluss gegen EU-Recht?

Ein Führerschein der Klasse C1 oder höher ist teuer. Doch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren brauchen ihn, um die schweren Einsatzfahrzeuge fahren zu können. Nun hat der Bundestag Ende April beschlossen, den sogenannten Feuerwehrführerschein einzuführen. Die Zustimmung des Bundesrats steht noch aus.

NÜRTINGEN. Seit zwölf Jahren gelten die EU-Führerschein-Regeln. Seitdem dürfen Besitzer eines Pkw-Führerscheins Klasse B, die ihren Führerschein nach 1999 gemacht haben, keine Fahrzeuge mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen fahren. Um einen leichten Lkw bis 7,5 Tonnen fahren zu können, brauchen sie einen Führerschein der Klasse C1. Diese Regelung hat vor allem Auswirkungen auf die Nachwuchskräfte der Feuerwehren in kleineren Gemeinden, des Technischen Hilfswerks und der Rettungsdienste. Sie müssen nämlich, wenn sie Einsatzfahrzeuge fahren sollen, die zusätzliche Fahrerlaubnis machen. Billig ist das nicht: bis zu 2500 Euro kann es den Ehrenamtler kosten, wenn er dazu in eine Fahrschule geht.


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