Region

„Bürger als Akteure“

28.05.2009, Von Fragen Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Herr Stöckli, das Entlebuch bei Luzern war ja das erste Biosphärengebiet weltweit, das unter Beteiligung der Bürger entwickelt wurde. Seit Dienstag haben Sie mit der Schwäbischen Alb ein neues Geschwisterle. Worauf können wir hier uns denn jetzt freuen?

Nicht zuletzt auf ein internationales Label und ein darauf entstehendes Netzwerk von über 500 Biosphärenreservaten in der ganzen Welt, die sich gegenseitig befruchten.

Was hat dieses Prädikat dem Entlebuch in diesen nunmehr acht Jahren denn gebracht? Mehr als nur ein paar bunte Aufkleber?

Ganz sicher. Wir werden verstärkt wahrgenommen, haben uns als „Marke“ etabliert, sind eine Modellregion, die durch den Prozess der Bürgerbeteiligung weithin zum Vorbild geworden ist. Wir sind ein weltweites Phänomen – zwar nicht beim Massentourismus, aber Fachgruppen, welche sich für das Konzept der Biosphäre Entlebuch interessieren. Und wir haben auch großen wirtschaftlichen Erfolg. Vor vier Jahren haben wir die letzte Wertschöpfungsstudie gemacht – da waren wir bei etwa 2,5 Millionen Euro, die direkt oder indirekt durch das Biosphärenreservat in unsere Region gekommen sind. Jetzt hat sich das sicher mehr als verdoppelt. Pro Jahr übrigens.

Lebt das Biosphärengebiet denn auch in den Herzen der Menschen? Und wie haben Sie das geschafft?


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