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Biomüll und Gärreste gefragt

19.03.2013, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kompostwerk des Landkreises verliert Anlieferungsmengen und hat bereits neue in Aussicht

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Esslingen wird in seinem Kompostwerk in Kirchheim ab 2016 keinen Biomüll der Stadt Stuttgart mehr verwerten, weil diese eine Vergärungsanlage plant. Die Ertragsausfälle könnten aber durch eine Kooperation mit der Landeshauptstadt kompensiert werden, indem Gärreste aus Stuttgart an das Kompostwerk geliefert werden.

Der Landkreis und die Stadt Stuttgart kooperieren seit 18 Jahren in der Müllentsorgung. Der Kreis bekommt jährlich eine Garantiemenge von 10 000 Tonnen Bioabfall aus der Landeshauptstadt angeliefert, der zu Qualitätskompost verarbeitet wird. Je nach Kapazität können im Kompostwerk 5000 Tonnen zusätzlich aus Stuttgart angenommen werden. Stuttgart nimmt Restmüll aus dem Kreis für seine Verbrennungsanlage in Münster an.

Der Esslinger Kreistag stimmte mit Blick auf künftige mögliche Kooperationen bereits vor zwei Jahren einer Verkürzung der Kündigungsfrist für die Stadt Stuttgart von fünf auf drei Jahre zu. Stuttgart hat davon nun Gebrauch gemacht, da nach derzeitigem Planungsstand die Vergärungsanlage Anfang 2016 in Betrieb gehen soll. Die Stadt kündigte deshalb den Kooperationsvertrag zur Lieferung von Biomüll zum Ende des Jahres 2015.


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