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Nürtingen

Bilanz nach Sturmtief: Viele Schäden, keine Verletzten

25.09.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sturmtief „Fabienne“ hat am Sonntag zwischen 16 und 21.30 Uhr zu über 100 Einsätzen der Polizei in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen und Tübingen geführt. Im Allgemeinen kippten Bäume auf die Fahrbahnen und mussten von der Feuerwehr abgesägt werden. Unzählige Bauzäune, Werbeplakate und Planen wurden auf die Straßen geweht und mussten beseitigt und gesichert werden. Weiterhin fielen mehrere mobile Toilettenkabinen um und Verkehrszeichen kippten auf geparkte Fahrzeuge. Die Einsätze lagen schwerpunktmäßig im Landkreis Esslingen. Bei Neckartailfingen löste die automatische Tunnelsperrung an der B 297 hochwasserbedingt aus, der Tunnel war zwischen 19.30 und 21.30 Uhr nicht befahrbar. Erst als das Wasser von alleine abgelaufen war, konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. In Leinfelden-Echterdingen drohte die Mauer eines Neubaus auf das Nachbargebäude zu stürzen. Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks sicherten den Giebel mittels Spanngurten. Die Tübinger Straße in Echterdingen wurde auf Höhe der Baustelle vorsichtshalber halbseitig gesperrt. Weiterhin musste in der Nacht zum Montag die L 1201 zwischen dem Stumpenhof und dem Weißen Stein aufgrund mehrerer schief hängender Bäume gesperrt werden. Bislang sind keine Verletzten durch das Sturmtief zu beklagen. Welchen Sachschaden „Fabienne“ angerichtet hat, lässt sich noch nicht abschätzen. lp/Foto: Götz

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