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Bessere Bezahlung angemahnt

29.05.2018 00:00, Von Ulrike Rapp-Hirrlinger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Diakonie im Kreis Esslingen diskutierte bei Regionalversammlung Situation der ambulanten Pflege

Mehr Zeit für Pflegebedürftige mit entsprechender Finanzierung dieser Leistungen und deutlich weniger Bürokratie: So lassen sich die wichtigsten Forderungen der Verantwortlichen der Diakonie in der ambulanten Pflege zusammenfassen. Vertreter der Diakonie im Landkreis (DIL) beschäftigten sich bei ihrer Regionalversammlung in Nürtingen jetzt mit der aktuellen Situation.

Zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden heute im häuslichen Bereich – und davon wieder zwei Drittel von der Diakonie im Landkreis Esslingen – versorgt, sagte Jochen Schnizler, Geschäftsführer der Diakoniestationen Nürtingen und Neuffener Tal. „Die zwölf Diakonie- und Sozialstationen sind der größte Anbieter für häusliche Pflege im Landkreis.“ 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen jährlich 9500 Menschen und machen dazu rund 1,8 Millionen Hausbesuche.

„Von der Gemeindeschwester zum Sozialunternehmen“ hatte Jochen Schnizler seinen Vortrag überschrieben. Er beschrieb, wie schnell früher ein Unfall oder Krankheit und daraus folgende Pflegedürftigkeit einen Abstieg in Armut bedeuten konnte. Angehörige hatten kaum Zeit für die Pflege, was sich durch lange Arbeitszeiten zu Beginn der Industrialisierung noch verstärkte. Die Folge: „Pflegebedürftige lebten teilweise in katastrophalen Verhältnissen.“


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