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Bahncard ist absetzbar

05.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kosten für ÖPNV können als Werbungskosten anerkannt werden

(pm) Rückwirkend ab 2007 sind die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel als Werbungskosten absetzbar, wenn diese höher sein sollten als die Entfernungspauschale. Dies teilte der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine mit. Ausgaben für eine Bahncard könnten als Werbungskosten abgesetzt werden, wenn sich dadurch voraussichtlich die beruflichen Fahrtkosten – für Auswärtstätigkeiten oder für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte – insgesamt um den Preis der Bahncard verringerten. Dass die Bahncard auch für private Reisen genutzt werden kann, spiele laut der Oberfinanzdirektion Hannover dann keine Rolle. Das Finanzgericht Baden-Württemberg habe darüber hinaus entschieden, dass die Ausgaben für eine Bahncard in voller Höhe als Werbungskosten abgezogen werden können, und zwar auch dann, wenn sie erst im Dezember gekauft worden sei.

Die Oberfinanzdirektion Hannover weist außerdem darauf hin, dass Fahrscheine, die über das Internet erworben wurden und auf dem eigenen Drucker zu Hause ausgedruckt oder per E-Mail zugeschickt wurden, nur mit der Bahncard, Kreditkarte oder EC-Karte gültig seien. Sie würden auch steuerlich als Belege anerkannt, wenn sie abgestempelt seien.


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