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Ausstellung gibt Einblicke in Frickenhäuser Geschichte

31.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Besuch im Frickenhäuser Rathaus gewährt derzeit interessante und informative Einblicke in die Vergangenheit der Tälesgemeinde. Die Jahresausstellung historischer Objekte mit wechselnden Präsentationen hat das Ziel, lokale Geschichte erlebbar zu machen. Organisiert wurde dieses Projekt von Dr. Peter Sindlinger und Petra Garski-Hoffmann in Zusammenarbeit mit Gabriele Mühlnickel-Heybach vom Kreisarchiv anlässlich des Festjahres zur 700-jährigen Geschichte der Gemeinde. Monat für Monat werden in einer Vitrine historische Gegenstände gezeigt und auf von Herbert Schölch-Heimgärtner gestalteteten Texttafeln erläutert. Dieser Streifzug durch die Geschichte konzentriert sich auf zwölf Themen mit jeweiliger Vorstellung des „Objekts des Monats“. Sindlinger betont: „Unser Gedanke war es, so nah wie möglich an die Lebensverhältnisse der Menschen in früheren Zeiten heranzukommen.“ Bisherige Themen waren die Ersterwähnung, der Bauernkrieg, der Dreißigjährige Krieg, Kirchenkonvent und Sittlichkeit sowie die Arbeit in der Landwirtschaft. Für die kommenden Monate sind folgende Schwerpunkte vorgesehen: „Das Schuhmacherhandwerk“, „Vom Handwerk zur Fabrik“, „Auswanderung“, „Mobilität der neuen Zeit“, „Nationalsozialismus“, „Kriegsende, Besatzung, Wirtschaftswunder“, und zum Jahresende „Frickenhausen in 50 Jahren“. Die Aufnahme zeigt Hauptamtsleiter Gerhard Franke vor der Vitrine mit den Getreidemaßen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sie gehören zum Themenschwerpunkt „Täglich Müh’ und Plag – Beschwerlicher Lebensunterhalt – Arbeiten in der Landwirtschaft“. Die Ausstellung kann während der Rathaus-Öffnungszeiten besichtigt werden. lh/Foto: Holzwarth

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