Region

Aus der Not eine Tugend gemacht

27.05.2010, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lothar Brändle veredelt mit Gelbmöstler und Co seinen Birnensekt – Besen startet am Samstag

ALTENRIET. Nicht eben gut lief das Obstjahr 2009 für Lothar Brändle. Der Altenrieter, der seit 1992 Jahr für Jahr zu seinem Mostbesen mit authentischen Produkten Gäste aus der gesamten Region in seine Scheuer lockt, konnte bei den Schweizer und den Kettenbirnen nur einen Bruchteil der gewohnten Ernten einfahren. Doch eben die sind Basis für den bekannten Birnensekt aus Brändles Keller. Der Besenwirt machte kurzum aus der Not eine Tugend und besann sich auf die Qualität der alten Sorten: In diesem Jahr serviert er erstmals einen sortenreinen Gelbmöstlersekt.

„Wie er geworden ist, weiß ich noch nicht“, gibt Brändle zu. Als „Grünling“ wird der erfahrene Streuobstbauer den neu kreierten Sekt bei seinem Besen ab dem Wochenende servieren. Für seinen bisherigen Birnensekt hat der Altenrieter das Rezept über viele Jahre hinweg immer wieder modifiziert und verfeinert. Aber als typische Mostbirne, die im Optimalfall einen goldgelben, spritzigen und trockenen Most ergebe, sei diese alte Sorte durchaus interessant für die Veredelung zum Sekt. Und der erste Abstich erfüllte diese Erwartungen denn auch voll und ganz.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 32% des Artikels.

Es fehlen 68%



Region