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Argumente austauschen

12.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Hoffmeister, Frickenhausen. Zum Artikel „Scheiben gingen zu Bruch“ vom 21. Februar. Sowohl der Bericht von bg als auch die Leserbriefe zu diesem Thema stimmen nachdenklich. Gewaltsames Eindringen in eine Veranstaltung und zerschmissene Fensterscheiben zeugen von der Unfähigkeit zur Auseinandersetzung mit anderen Meinungen. Demokratischer Brauch wäre es gewesen, sich die Ausführungen der Referentin über die Problematik des Moscheebaus im christlich-abendländisch geprägten Köln erst einmal aufmerksam anzuhören. Dieses steingewordene Machtsymbol eines aggressiven Islamismus ist ja kein Ausdruck von Integrationswillen, sondern ein weiterer Schritt in die Parallelgesellschaft. In der anschließenden Aussprache wäre sicher Raum genug für sachliche Gegenargumente gewesen.

Stattdessen wurde Gewalt angewendet. Auch in Nürtingen gilt nach wie vor das Grundgesetz, wonach Bürger sich frei und friedlich versammeln und ihre Meinung äußern können. Wer nationale oder konservative Ansichten vertritt, ist nicht automatisch ein „Rechtsextremist“. Wer aber Steine schmeißt und gewaltsam Versammlungen stört, bedient sich der Methoden jener ideologischen Fanatiker, die unser Land schon zweimal ins Unglück gestürzt haben.


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