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Anleger über den Tisch gezogen

20.06.2012, Von George Stavrakis — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Kreis Geldgeber um eine halbe Million Euro betrogen

„Wer nichts wird, wird Wirt.“ Dieser Spruch ist ähnlich ehrabschneidend wie die falsche Behauptung, Anlagevermittler und Immobilienmakler seien im Zweifel Gauner. Die allermeisten sind seriös. Und diejenigen, die es nicht sind, landen meist auf der Anklagebank.

So wie zwei Männer aus dem Kreis Esslingen, beide ohne Berufsausbildung, die sich nunmehr vor der 6. Strafkammer des Landgerichts Stuttgart verantworten müssen. Die 41 und 42 Jahre alten Angeklagten haben sich auf dem Kapitalanlagemarkt getummelt – zum Schaden ihrer Kunden.

Der 41-jährige Hauptangeklagte hatte bereits mit einer Immobilien- und einer Bauträgerfirma mit Sitz in einer 16 000-Einwohner-Stadt im Kreis Esslingen Schiffbruch erlitten und war in mehrere Strafverfahren geschlittert. Das hielt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) 2005 nicht davon ab, dem Mann, gegen den noch Strafverfahren anhängig waren, die Erlaubnis zu erteilen, Finanzgeschäfte zu tätigen.

Der Angeklagte gründete eine Gesellschaft, an der sich Kapitalanleger in Form von stillen Beteiligungen engagieren konnten. Dafür hatte er schöne Prospekte drucken lassen, sehr schöne Prospekte.


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