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Anbietern auf den Zahn fühlen

10.06.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grafenberg legt Kriterien für Stromkonzessionsvertrag fest

GRAFENBERG (der). Für einen Neuabschluss des fristgemäß auslaufenden Stromkonzessionsvertrags holt die Gemeinde Grafenberg jetzt Angebote ein. Das hat der Gemeinderat am Dienstag beschlossen. Bisher haben nur EnBW Regional und FairEnergie Reutlingen Interesse bekundet.

Bürgermeister Holger Dembek sagte, dass es auch Gemeinden gebe, wo sich niemand melde, weil „Insellösungen“ nicht attraktiv seien. Darum sei es wichtig, dass viele Gemeinden sich bei der Neuvergabe zusammentun. Grafenberg wolle das Netz nicht als eigene Einheit erhalten, denn Erwerb, Unterhaltskosten und Entflechtung lassen das als „wirtschaftlich verkraftbare und vertretbare Lösung nicht zu“.

Gemeinderat Thomas Vorwerk betonte, dass Strom „nicht billiger wird, wenn Netze den Gemeinden gehören“. Er halte derartige Aussagen für Schaumschlägerei.

Bürgermeister Holger Dembek wies darauf hin, dass es zwar eine Netzentgeltregulierung gebe, aber durch Investitionen in neue Energien und entsprechenden Ausbau der Netze Kosten anfielen und dementsprechend die Strompreise wohl nicht sinken werden. Es gebe für die Erneuerung des Stromkonzessionsvertrags die Alternativen Konzessionsvertrag und Beteiligung an einer Netzgesellschaft, erklärte er.


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